Buchvorstellung und Rezension: Ungenügend von Asuka Linera - New Adult, Liebesroman

Kapitel 1

 

Wenn er nicht augenblicklich seine Klappe hält, entjungfere ich seinen Arsch. Mit einer Zucchini. Aus dem Garten meiner Mutter. Die hat irgendwie einen grünen Daumen, jedenfalls haben ihre Zucchini den Durchmesser meiner Wade. Und das will bei meinen durch Fußball trainierten Körper schon was heißen.

...

 

Anfang des Romans

 

Autoren-Information

Asuka Lionera ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin. Sie wurde 1987 in einer thüringischen Kleinstadt geboren und verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf. Als Jugendliche begann sie, Fan-Fictions zu ihren Lieblingsserien zu schreiben und entwickelte kleine RPG-Spiele für den PC. Nach ihrem Abitur schloss sie eine Lehre zur Bankkauffrau ab, arbeitete jedoch nicht lange in diesem Beruf.

2014 entdeckte sie das Schreiben wieder für sich, als sie eine alte Sicherungskopie ihrer entwickelten Spiele fand.

Asuka ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei vierbeinigen Kindern in einem kleinen Dorf in Hessen, das mehr Kühe als Einwohner hat. Neben dem Schreiben betreibt das Ehepaar einen Online-Shop für handgefertigtes Hundezubehör.

    

Buchinformationen

Genre: New Adult, Liebesroman

 

Titel: Ungenügend

 

Autorin: Asuka Linera 

 

Verlag: Drachenmond Verlag

 

Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016

   

Formate: Taschenbuch, e-Book

 

Seitenanzahl: 250 Seiten

 

ISBN: 978-3959912242

 

Preise:

  • 12,00€ (Taschenbuch)
  • 3,99€ (e-Book)

weitere Romane:

  • Fenrir: Weltenbeben
  • Falkenmädchen
  • Divinitas
  • Nemesis: Hüterin des Feuers
  • Mit dir unter den Sternen: Eine Divinitas-Novelle
  • Löwentochter: Divinitas 3 (erscheint am 8. Juli 2017)

 

Klapptext

Scheiße! Sie ist es! Siedendheiß durchläuft es meinen Körper. Gott, diese Stimme! Allein schon wie mein Vorname über ihre rosa Lippen kommt, bringt mich um den Verstand. Leon ist der Playboy der Schule, doch sein Herz gehört nur einer Frau: seiner ehemaligen Mathenachhilfe Alex. Als seine Eltern der anstößigen Beziehung auf die Schliche kommen, müssen sich Leons und Alex Wege trennen. Fast vier Jahre später stolpert Alex erneut in Leons Leben und bringt es gehörig durcheinander. Denn nun steht sie als ausgebildete Lehrerin vor ihm und ein Zusammensein scheint unmöglich...

 

"Ungenügend" ist ein New Adult Roman über die verbotene Liebe zwischen Lehrerin und Schüler, gepaart mit prickelnder Erotik.

    

Rezension

Ungenügend von Asuka Lionera ist ein New-Adult-Roman, welcher ein erster Ausflug in ein anderes Genre von der Autorin ist. Ich kenne bis jetzt noch keine weiteren Werke von Asuka Lionera, so dass ich nur dieses Buch an sich bewerten kann.

 

In der Geschichte geht es um den 19jährigen Leon, welcher sein Herz an die um einige Jahre ältere Alexandra schon in seiner Jugend verloren hat. Sie haben sic nun lange Zeit aus den Augen verloren, bis Alex plötzlich eines Tages als Leons neue Mathelehrerin in seiner Klasse auftaucht.

 

Leon ist in meinen Augen ein verwöhnter Schnösel, welcher stets auf cool und unnahbar tut. Aber innerlich steckt er noch völlig in der Pubertät und weiß selbst nicht so recht, was er wirklich will. Für einen ausgereiften Teenager wirkt er auf mich mit seiner trotzigen Art mehr noch als Kind wie Erwachsen.

Alex sollte eigentlich eine gestandene und intelligente Frau sein, welche mitten im Berufsleben steht. Jedoch kommt sie mir eher naiv und unbeholfen vor. Man könnte es mit der Wortart der Autorin nicht besser ausdrücken, dass Alex anscheinend einfach das Gehirn weggevögelt wurde und sie deshalb den Verstand verloren hat.

 

Ehrlich gesagt, fand ich die Geschichte irgendwie kindisch und völlig unromantisch. Die Wortwahl ist sehr direkt und gewöhnungsbedürftig. Zudem ist das Verhalten von Leon einfach - ja ich weiß auch nicht - widerlich. Wie er Frauen behandelt, ist echt unter der Gürtellinie und da half leider auch die kurzweilige Liaison mit Eve nichts.

Das Ende hätte ich mir ehrlich gesagt anders gewünscht. Es wäre schön gewesen, wenn Leon endlich an Reife dazu gewonnen hätte und ein anständiger Kerl aus ihm geworden wäre. Stattdessen hat sich leider nichts geändert und wäre diese Person real, würde ich behaupten, dass dies auch nie der Fall sein würde.

 

Die Geschichte wird übrigens von Leon aus der Ich-Perspektive erzählt und ist in einer direkten, flüssigen Umgangssprache geschrieben.

Mein Lieblingscharakter in diesem Buch ist eigentlich Leons bester Freund Steven, da dieser in meinen Augen am authentischsten ist und zumindest versucht, Leon auf die richtige Spur zu bringen. Aber auch die besten Freunde sind bei manchen Dingen einfach machtlos.

 

Insgesamt muss ich ehrlich gestehen, dass ich mir irgendwie mehr von der Geschichte erhofft hatte und schon etwas enttäuscht bin.

Unterhaltsam ist der Roman auf alle Fälle. Aber mehr als das sollte man wohl nicht erwarten.

    

Bewertung

3 von 5 Sternen

    

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