Buchvorstellung und Rezension: Pfeffer, Minze und das Schulgespenst von Irmgard Kramer - Kinderbuch

"Mein Name ist Eusebius Flattermann Polterknecht. Ich bin hier das amtlich gepflegte Schulgespenst. Als ich vor 250 Jahren einen Vertrag beim König unterschrieben habe, dachte ich nicht, dass meine Aufgabe so langweilig sein würde. Also. Ich langweile mich zu Tode. Dummerweise bin ich schon tot. Könnt ihr mir bitte, bitte, bitte schreiben? Ich lese mit Vorliebe dramatische Geschichten mit Schmerz und Herz. Mein Briefkasten hängt im Dachboden. Mit vorzüglicher Hochachtung. Euer bestes Schulgespenst Eusebius Flattermann Polterknecht."

    

Autoren-Information

Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und lebt heute als freie Autorin zwischen Bergen, Kühen und Käse im Bregenzerwald. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine.

 

Buchinformationen

Titel: Pfeffer, Minze und das Schulgepenst

 

Autorin: Irmgard Kramer

 

Illustration: Petra Eimer

 

Verlag: Loewe Verlag GmbH

 

ISBN: 978-3-7855-8259-6

 

Altersempfehlung: 5-7 Jahre

 

Erscheinungsjahr: 2016

 

Preis: 9,95€

 

 

 

 

 

Klapptext:

Hallo, ich bin Pfeffer und bin gerade in die Schule gekommen. Meine Freunde Paula und Oli sind auch bei mir in der Klasse und wir haben die beste Lehrerin der Welt: die MINZE. Wir haben schon ein paar Buchstaben gelernt und das ist echt gut, denn das Schulgespenst hat uns Briefe geschickt und wir konnten zurückschreiben! Aber das Gespenst ist selbst total faul und lässt jetzt die Minze die ganze Arbeit machen – deshalb haben wir uns ein paar Briefe geborgt und helfen ihr beim Antworten. Dabei haben wir etwas Spannendes herausgefunden und das möchte ich Euch erzählen.

 

Inhalt

 

Pfeffer und seine Freunde Paula und Olli sind Schulanfänger und lernen fleißig das Schreiben und Lesen von ihrer Lieblingslehrerin, der Minze. Das ist auch gut so. Denn nun zeigt sich, dass in ihrer Schule ein Gespenst existiert, welches gerne Briefe von den Schülern liest und diese beantwortet. Als Pfeffer und seine Freunde aber nun herausfanden, dass das Gespenst zu faul ist, selbst die Briefe zu beantworten und die ganze Arbeit an ihrer armen Lehrerin Minze hängen bleibt, beschließen sie ihr dabei zu helfen und selbst die Briefe für ihre Mitschüler zu schreiben. Dabei lässt ein Brief sie in ein kleines Abenteuer hineinrutschen, welches am Ende den Verfasser des Briefes einfach überglücklich macht.

 

Rezension

 

Pfeffer, Minze und das Schulgespenst ist ein spannendes Buch für Schulanfänger, da die Geschichte aus der Sicht eines altersentsprechendem Kindes geschrieben ist, welches die Einfachheit des Kindseins darstellt und einfach in seiner fantasievollen Welt Abenteuer erlebt, welche wir als Erwachsene schon gar nicht mehr sehen. Auch die Schriftsprache ist einfach und in kurzen Sätzen gehalten, so dass dieses Buch auch gut für Erstleser geeignet ist. Es gibt neun kurze Kapitel, welche sich zu einer zusammenhängenden kompletten Geschichte erschließen. Der übersichtliche Text wird zudem mit einfachen wie auch passgenauen Grafiken untermalt, welche sehr schön, farbenfroh und kindgerecht sind.

Die Beschreibung des Schulalltages aus Kindersicht klingt schon sehr spannend und diese fantasievolle Art sollte jedes Kind für sich entdecken wie auch erhalten und somit den Spaß am Lernen nie verlieren. Genau dies vermittelt diese Geschichte im Gesamten für mich und ich hoffe, dass meine Kinder mal genau solche Abenteuer erleben – auch wenn ich als Erwachsener dies vielleicht nicht immer so ganz nachvollziehen kann.

 

Bewertung

5 von 5 Sternen

 

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