Einbau einer LED-Signalbeleuchtung in mein GfK-Angelboot

Mein Mann Stiev berichtet:

 

Der Winter ist vorbei  und es wird Zeit, dass es wieder aufs Wasser geht. Aber diesen Winter stand mein Boot „SILVER 435 BASIC“ - V-Kieler nicht in der Bootsgarage sondern in meiner Werkstatt. Ich hatte mir Ende letzten Jahres überlegt einige Umbauten an meinem Boot umzusetzen. Da ich oft auch nachts mit meinem Boot unterwegs bin, war eine Bootsbeleuchtung bzw. Begrenzungsleuchten und Ankerlicht Pflicht. Ich scheute mich erst sehr am Boot mit Säge und Bohrer zu arbeiten. Deswegen entschied ich mich im letzten Jahr zu einem Navigationslichtset, was mit Batterie betrieben wird. Aber im Praxistest überzeugte mich die Qualität und Funktionalität nicht. Dies war letztendlich der Auslöser mein Boot aufwendig zu überarbeiten.


 Als erstes begann ich im Internet nach einer passenden Beleuchtung zu suchen. Hier gibt es die unterschiedlichsten Varianten. Ich entschied mich für ein LED-Einbauleuchtenset in Weiß. LED-Technik war mir wichtig, da diese im Stromverbrauch unschlagbar ist. Also bestellte ich das LED-Set, was aus Backbord- und Steuerbordlicht bestand. Nach dem Auspacken der Leuchten fertigte ich eine Schablone an, um die genauen Maße auf dem Bootskörper zu übertragen.



Als nächsten Schritt überprüfte ich mit dem Endoskop den Hohlraum meines Bootes , genau da wo ich den Ausschnitt sägen musste, damit  sich keine Verstrebungen oder Hindernisse im Einbaubereich befinden. Dann begann ich mit dem Aussägen.



Nach genauem anpassen und messen, stellte ich fest das der Leuchtenrahmen ohne Änderungen so nicht einbaubar war. Ich musste den Rahmen überarbeiten, um eine 100prozentige Auflage und einen sicheren Anschraubpunkt zu erhalten.



Hier sieht man an Hand der Strichlinie wie sehr der Rahmenausschnitt an die Befestigungsbohrung geht. Um eine dauerhaft  feste Verschraubung zu bekommen, war eine Änderung Pflicht.



Jetzt kann ich beginnen zu den beiden Leuchtenausschnitten das Kabel zu legen. Um ein Durchscheuern der Kabel während des Bootstransports zu verhindern, legte ich alle Kabel in ein Schutzrohr.



Danach schäumte ich das Ende mit Bauschaum ein, um das Kabel zu fixieren.



Die LED-Leuchten habe ich mit dem stromführenden Kabel  verlötet und mit Schrumpfschlauch versiegelt. Der Rahmen wurde mit Silikon angeklebt und mit edelstahlschrauben angeschraubt. Die erste Funktionsprüfung war erfolgreich.



Da  die Batterie im hinteren Teil des Bootes steht, musste ich dorthin alle Kabel ziehen. Um eine saubere und ordentliche Kabelführung zu erhalten, bestellte ich mir im Bootszubehör mehrere Bootskabeldurchführungen.



Um Signalbeleuchtung und Anker- bzw. Positionslicht getrennt zu betreiben, musste ich  zwei Stromkreise installieren, welche mit zwei Schaltern gesteuert werden.



Jetzt musste ich nur noch meine verlegten Leitungen vor Kurzschluss schützen, was ich mit einem kleinen Sicherungsblock aus dem Bootszubehör schaffte.



Jetzt musste ich nur noch die Stromkreisverteilersockel aus isolierendem Glasfaser-Kunststoff verschrauben und anschließen.



Das war der Einbau meines neuen LED-Lichtsystems und somit der erste Schritt des Bootsausbau meinerseits. Das nächste Mal berichte ich über den Einbau von 12V Steckdosen für Ladegeräte wie auch elektrische Hilfsmittel.


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