Kokosöl – mein Multitalent

Hallo Ihr Lieben,


ich habe es Euch schon lange Versprochen einmal ausführlicher über meine Erfahrungen mit dem Kokosöl zu berichten. Ich konnte nun gerade im Urlaub mein neues bff Bio-Kokos-Öl aus unserem REWE für zirka 4,00€ ausführlich testen und möchte Euch nun einige Talente dieses Öles vorstellen.
Zu den Qualitätsunterschieden möchte ich an dieser Stelle noch nichts sagen, da es nun erst mein zweites Kokosöl einer anderen Marke wie auch Qualitätsstufe ist und ich somit das noch nicht wirklich beurteilen kann. Es gibt auf alle Fälle Unterschiede und ich werde sicherlich in ferner Zukunft auch darüber einmal berichten. 
Nun kommen wir aber erst einmal zum Wesentlichen. Kokosöl kann man sehr vielseitig einsetzen und ich habe die folgenden Dinge natürlich alle selbst ausprobiert.


Kokosöl als Bodylotion/Körperöl

Ich habe nach wie vor seit der Umstellung auf Naturkosmetik mit Pickelchen wie auch starken Entzündungen an Oberarmen und Dekolleté zu kämpfen. Dieses Problem besteht aber nicht erst seitdem, sondern auch zuvor kamen diese Erscheinungen immer mal wieder zum Vorschein. Die Pickelchen hatte ich aber mit paraffinhaltigen Cremes immer gut in Schach halten können. Nun ist es nach fast 4 Monaten schon ganz schön extrem auf meinen Oberarmen geworden, so dass ich mich in den 14-Tagen Urlaub dazu entschieden habe, nichts anderes als Kokosöl für die komplette Körperpflege zu verenden. Ich weiß, dass Kokosöl neben seiner desinfizierenden Wirkung auch die Haut beruhigen und heilen kann. Deshalb war ich auch sehr erfreut, dass nach gut einer Woche täglicher Anwendung mein Dekolleté wie auch meine Oberarme fast pickel- und entzündungsfrei sind. 
Die Anwendung mit dem Kokosöl auf dem gesamten Körper empfinde ich persönlich als recht angenehm, da es sich gut verteilen lässt, schnell einzieht und eine samtig, weiches Hautgefühl hinterlässt. Den Duft hingegen muss man natürlich mögen, da Kokosöl natürlich nach Kokos duftet. Ich selbst finde diesen Duft aber nicht sonderlich intensiv und damit auch ganz angenehm. 
Aus meinen Erfahrungen heraus ist Kokosöl in der richtigen Menge für alle Hauttypen geeignet, denn ich verwende dieses Öl auch bei meinen Kindern, welche einmal ganz normale, problemfreie Haut wie auch sehr trockene, zur Neurodermitis neigende Haut besitzen. Gerade bei sehr trockener, rissiger und auch aufgekratzter Haut wirkt das Kokosöl wunderbar desinfizierend wie auch heilend. Jedoch muss ich aber auch zugestehen, dass Kokosöl gegenüber anderen Produkten nicht so viel Feuchtigkeit spendet, wie es eine sehr trockene Haut manchmal doch verlangt. Aber in Kombination zum Beispiel mit einer guten Sheabutter ist das Kokosöl für die Neurodermitis meiner kleinen Tochter bei uns nicht mehr wegzudenken und äußerst hilfreich.


Kokosöl als Gesichtscreme/Gesichtsöl

Da ich so gute Erfolge mit der Heilung an meinen Oberarmen wie auch auf dem Dekolleté erzielt habe und ich aufgrund der Umstellung auf Naturkosmetik irgendwie wieder in die Pubertät zurückgeworfen wurde, verwende ich nun das Kokosöl auch zur Behandlung meiner Entzündungen wie auch Pickelchen im Gesicht, welche sich vorwiegend auf den Wangen und an den Schläfen vorfinden. Ich leide sehr unter meinem jetzigen Erscheinungsbild, welches gerade im Moment besonders schlimm geworden ist. Warum, wieso, weshalb das so ist, kann ich im Moment noch nicht genau sagen. Ich habe einen Verdacht, dass ich gegen irgendeinen Inhaltsstoff, welcher gerade in preisgünstiger Naturkosmetik in großen Mengen enthalten ist, allergisch bin bzw. empfindlich darauf reagiere. Im Moment versuche ich jedoch erst einmal den Schaden in meinem Gesicht zu begrenzen und verwende morgens meine neue „Salvia“-Creme von Martina Gebhardt und abends als Nachtcreme bzw. –öl Kokosöl. Die Entzündungen heilen gut über Nacht ab und bis jetzt sind auch keine neuen Pickelchen dazugekommen. Natürlich verändert sich die Haut nicht über Nacht und heilt auch nicht komplett ab. Naturkosmetik ist eine langsame aber dafür langanhaltende Kosmetik. Natürliche Schönheit braucht seine Zeit. Denn die Naturkosmetik überdeckt die Probleme der Haut nicht einfach durch beispielsweise das Verstopfen der Poren oder hormonelle Einflüsse, sondern diese packt das Problem an der Wurzel und versucht dieses zu bekämpfen. Ich habe in den letzten Monaten gelernt geduldig zu sein und hoffe, dass diese Geduld bald ihren Lohn ernten kann.


Kokosöl für die Haarpflege

Es gibt viele Menschen, welche das Kokosöl vorwiegend für die Haare verwenden. Es soll diese schön weich und glänzend machen. Ich persönlich bin davon kein Fan, weil Kokosöl meine Haare so sehr fettet, dass diese trotz mehrmaligen Auswaschens immer noch strähnig sind. Wahrscheinlich ist diese Pflege für meine doch recht gesunden Haare einfach zu viel. Ich verwende aber das Kokosöl sehr gerne bei meiner kleinen Tochter, um das Haarwachstum anzuregen. Bei ihr fetten die Haare auch nicht so extrem und meist ist morgens nach dem abendlichen Auftragen das Kokosöl auch vollkommen eingezogen. Ihre Haare sind danach fühlbar weich und hübsch glänzend auch ohne Ausspülen. Man muss diese Pflege also einfach einmal ausprobieren, um herauszufinden, ob es was für einen ist.


Kokosöl als Deoschutz

Man kann aus Kokosöl auch sein ganz eigenes Deo herstellen. Bis jetzt kam ich persönlich noch nicht dazu, aber wenn ich ein passendes Rezept finde, dann werde ich dies sicherlich tun. Denn bei meinem täglichen Einölen mit Kokosöl habe ich natürlich auch die Achselhöhlen nicht ausgelassen und manchmal anschließend mein Deo vergessen. Es hat mich sichtlich überrascht, dass ich abends keinerlei unangenehmen Körpergeruch an mir wahrgenommen habe und somit das Kokosöl perfekt an kühleren Tagen auch als Geruchsschutz geeignet ist.


Kokosöl für die Hand- und Nagelpflege

Kokosöl pflegt natürlich auch die Hände und kräftigt die Nägel. Ich persönlich finde aber, dass diese Pflege zu schwach ist und verwende von daher eher eine gute Sheabutter für die Intensivpflege. Auch Olivenöl als Handmaske für die Nacht ist um einiges effektiver als Kokosöl.


Kokosöl als Fußcreme/Fußöl

Wie komme ich darauf Kokosöl für die Fußpflege zu verwenden? Ganz einfach – ich habe im Urlaub plötzlich staubtrockene Füße bekommen, obwohl ich eine preisgünstige Naturkosmetik-Fußcreme täglich verwendete. Meine Füße haben sich plötzlich geschält und stark gejuckt. Da ich nun im Urlaub nicht meine komplette Kosmetik zur Verfügung habe, probierte ich einfach mal auch das Kokosöl dafür aus. Ich muss sagen, dass der Effekt einfach mega ist. Das Öl zieht sehr gut ein und die Füße sind sofort mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, so dass sie nicht mehr jucken und auch das Hautgefühl wieder streichelzart ist. Für mich wird es ab nun keine andere Pflege mehr für meine Füße geben, denn so ein Ergebnis habe ich selbst mit herkömmlichen Produkten noch nie erzielen können.


Kokosöl als Make-up-Entferner

Wie es nun mal so ist, vergisst man im Urlaub so einiges mitzunehmen. Ich habe meinen Augen-Make-up Entferner vergessen und zum Glück das Kokosöl dabei. Es entfernt sehr zuverlässig und auch sanft das Augen-Make-up. Man bemerkt das Kokosöl ehrlich gesagt kaum auf dem Auge und es kommt zu keinerlei Brennen im Auge. Diese Erfahrung mit dem Kokosöl, welches zusätzlich neben dem Entfernen des Make-ups auch noch wunderbar die zarte Augenpartie pflegt, hat mir gezeigt, dass ein zusätzliches Make-up Entferner-Produkt bei mir nun völlig überflüssig ist. Das spart nun nicht nur Geld sondern auch Platz im Bad.


Kokosöl in Verwendung zum Ölziehen

Für alle die das Ölziehen nicht kennen – wie ich selbst auch bis vor kurzem – möchte ich es mal ganz kurz und simpel erklären. Beim Ölziehen nimmt man einen Schluck Öl in den Mund und zieht diesen im Idealfall für 20 Minuten durch alle Zähne kräftig durch. Diese Art der Mundhygiene dient in erster Linie der Beseitigung all möglichen Bakterien. Natürlich gehört zu diesem Thema noch viel mehr, aber das würde in diesem Bericht zu weit gehen. 
Ich selbst habe das Ölziehen erst ein paar Mal versucht, da es bei zwei kleinen Kindern morgens sich doch recht schwierig gestaltet, 20 Minuten nichts sagen zu können. Auf alle Fälle fand ich die ganze Sache mit dem Kokosöl aufgrund des angenehmen Geschmacks recht angenehm und ich habe immerhin 15 Minuten durchgehalten. Ich werde das Ölziehen auf alle Fälle erneut mit dem Kokosöl in Angriff nehmen und wahrscheinlich besser auf abends verschieben.


Kokosöl als Mücken- und Zeckenschutz

Vor einer extremen Mückenplage im Urlaub am See sind wir zum Glück verschont geblieben. Dennoch hat sich die eine oder andere Mücke nachts über uns hergemacht. Ohne Kokosöl hatten wir leider alle den einen oder anderen Stich. In den Nächten mit Kokosölschutz sind wir alle verschont geblieben. Somit ist für mich die Wirkung gegen Mücken bewiesen und ich werde es nun regelmäßig im Sommer als natürlichen Mückenschutz für die komplette Familie verwenden. 
Bei den Zecken bin ich glücklicher Weise der falsche Ansprechpartner, da Zecken bei mir komischer Weise schnellstmöglich das Weite suchen. Mir ist mal eine beim Baden über den Bauch gerannt, von daher gehe ich davon aus, dass mein Blut nicht auf ihrer Speisekarte steht. Auch meine Kinder sind bis jetzt zum Glück von diesem Ungeziefer verschont geblieben, so dass ich zum Zeckenschutz mit Kokosöl nichts sagen kann. Ich weiß nur, dass es auch dabei wunderbar helfen soll.


Kokosöl als natürlicher Sonnenschutz

Kokosöl besitzt einen natürlichen Lichtschutzfaktor von zirka 4. Meine Kinder und natürlich auch mich selbst habe ich den kompletten Sommer über nur mit Kokosöl vor einem Sonnenbrand geschützt. Dies funktioniert zeitweise sehr gut. Der einzige Nachteil besteht darin, dass Kokosöl natürlich wasserlöslich ist und somit im Wasser wie auch nach dem Baden keinen Schutz mehr bieten kann. Ich habe mir aber dieses Jahr nur einmal einen leichten Sonnenbrand zugezogen, was für mich schon ein enormer Fortschritt ist, da ich sonst jedes Jahr mich mächtig verbrenne.


Kokosöl als Aftersun

Kokosöl heilt und beruhigt sonnengestresste Haut. Die Sonne trocknet die Haut nicht nur mächtig aus, sondern kann auch manchmal starke Rötungen bis hin zu Verbrennungen verursachen. Kokosöl lindert die Schmerzen, kühlt die Haut und spendet genügend Feuchtigkeit um die Haut zu regenerieren. Mein leichter Sonnenbrand war schon am nächsten Tag vergessen und die Rötung wie auch die Hitze auf der Haut ist sofort zurückgegangen.


Kokosöl als Wundheilungsöl

Wie ich nun schon mehrfach erwähnt habe, besitzt Kokosöl eine desinfizierende, beruhigende und heilende Wirkung. Es ist ein wunderschönes Produkt gerade bei kleinen Kindern, welche sich Schürfwunden, Schnittwunden und ja leider auch manchmal tiefe Platzwunden wie mein Sohn erst neulich zuziehen. Das Kokosöl brennt beim Auftragen nicht, hat aber dieselbe Wirkung wie andere desinfizierende Mittel. Zudem macht es die Haut wie auch die Narben geschmeidig und pflegt diese gleichzeitig. 
Mein Sohn hat leider vor ein paar Monaten als Gespenst verkleidet eine mächtig, gewaltige Bekanntschaft mit unserer Eckbank gemacht und sich dabei das Kinn so sehr aufgeschlagen, dass es leider genäht werden musste. Ich habe die Wunde dann täglich mit Kokosöl behandelt, da sie aufgrund von Verunreinigungen angefangen hat zu eitern. Die Entzündung ist dabei binnen von Stunden verschwunden und das Gewebe der Narbe so extrem gepflegt, so dass auch das Fäden ziehen keinerlei Schmerzen verursacht hat. 
Seitdem verwende ich Kokosöl für allerlei Wunden und auch Insektenstiche. Gerade bei juckenden, nässenden Insektenstichen bringt das Kokosöl sofortige wie auch langanhaltende Linderung.


So, dass war nun mein kleiner Einblick in mein „Multitalent“ Kokosöl. Ich finde dieses Produkt wahrhaftig faszinierend und es wird in meinem Bad stets zu finden sein. Es mag vielleicht anfangs langweilig klingen, wenn man seine komplette Körperpflege einem einzigen Produkt verschreibt, aber ich finde, dass man wohl keine natürlichere wie auch preisgünstigere Pflege als das Kokosöl findet. Es gibt sicherlich auch sehr gute, hochwertige Naturkosmetikprodukte, welche um Längen besser sind als Kokosöl. Jedoch haben diese auch ihren Preis und nicht jeder kann sich das auf Anhieb leisten. Kokosöl ist dabei in meinen Augen eine gesunde und preiswerte Alternative.


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